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Gay-Games Leichtathletik: 100-Meter-Läufe der Frauen und Männer
 
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03.08.2010 

 

Es lag ein Hauch von Olympia in der Luft als die Königinnen und Könige der Leichtathletik am Dienstagnachmittag die Laufbahn betraten. Die FinalistenInnen der 100 Meter Läufe lockten zahlreiche ZuschauerInnen und FotografInnen in das Netcologne Stadion in Junkersdorf und als die schnellsten Männer und Frauen der Kölner Gay Games über die Ziellinie liefen, hielt es keinen mehr auf den Sitzen. Nach zahlreichen spannenden und teilweise sehr knappen Rennen hatte man die SiegerInnen der verschiedenen Altersklassen gefunden und auch die zwei schnellsten SprinterInnen des Tages.
 
Der Franzose Teddy Francisot und die Niederländerin Martje Hoekmeijer konnten sich nicht nur in ihren Altersklassen durchsetzen sonder lieferten mit ihren Zeiten auch die schnellsten Zeiten über die Hundert Meter bei den diesjährigen Gay Games. Während viele der LeichtathletInnen schon seit Jahren sportlich aktiv sind, ist der Franzose Teddy Francisot noch nicht so lange dabei. „Sprinten trainiere ich erst seit einem Jahr, davor habe ich bis auf ein bisschen Fußball in der Schule eigentlich gar keinen Sport getrieben“ , so der Athlet. „ich hatte keine Lust mehr darauf nix zu machen, deswegen habe ich mit Leichtathletik angefangen.“ Mit seiner Gay Games Final Zeit von 11:03 hat er auch seine persönliche Bestzeit geknackt. Sein nächstes Ziel sind die französischen Leichtathletikmeisterschaften. Die Pflichtzeit von 10:90 hat er jetzt zwar knapp verpasst, aber er will weiter trainieren und dann im nächsten Jahr mitlaufen.
 
Ebenfalls mit einem eindeutigen Vorsprung und einer Zeit von 13:66 kam die Niederländerin Martje Hoekmeijer ins Ziel und ließ damit ihre Konkurrenz aus der Altersklasse 30 bis 34 hinter sich. „Das war nicht meine Bestzeit, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden und überrascht über die Medaille“, so die schnellste Läuferin der VIII. Gay Games Cologne 2010. Seit 3 Jahren ist die Athletin keine Wettkämpfe mehr gelaufen und konnte mit der Teilnahme bei den Kölner Gay Games ein erfolgreiches Come Back feiern. Hoekmeijer war schon bei den Gay Games in Chicago dabei und fühlt sich hier in Köln ebenfalls super wohl. Eines weiß sie auf jeden Fall jetzt schon: Bei den nächsten Gay Games in Cleveland ist sie wieder mit dabei.





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