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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Iwanski gewann mit 0,75 Liter Sekt in 45:50 Minuten den Kölner Sektlauf
 
 
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15.02.2007  

 
 
Rund um Runde geht es im Laufschritt kostümiert um den Kölner Adenauer-Weiher

Auch in diesem Jahr verzeichnete der traditionelle Kölner Sektauf rund um den Adenauer-Weiher, der ja bekannter weise pünktlich um 11:11 zu Weiberfastnacht startet, internationale Beteiligung. Das kleine, aber hoch karnevalistisch eingestellte und bunt kostümierte Starterfeld freute sich über den Besuch von "Jens", der eigens 6 Uhr morgens für den Lauf aus Luxemburg angereist war. Leider zeigte sich ein Großteil alt eingesessener Wiederholungstäter mit der Beteiligung etwas zurückhaltend, diese Lücke wurde aber durch zahlreiche Erststarter gefüllt. So z.B. Susanne Schmidt alias Suse-1 und Susanne Wahl alias Suse-2 von den "Chickenrunners". Ebenso Kai Engelhard: "Ich will mal wissen wie das so ist, auf 11km eine Flasche Sekt zu lehren. Das lässt sich ja nur unter Wettkampfbedingungen ausprobieren. Unter normalen Umständen macht man so etwas ja eher nicht", so seine Motivation zum Mitmachen.
 
Eine Organisation gibt es für den Lauf nicht, die ergibt sich von selbst. Die Moderation übernimmt spontan ein Dienstältester, während jemand anders schon mal mit dem Schuh die Startlinie in den Boden ritzt. Nachdem ein kölsches Lied angestimmt wurde, geht es auch schon los. Mit viel Spaß an der Sache werden auf den insgesamt 11km eine Runde nach der anderen absolviert, während regelkonform die jeweils
 
 
Vor Antritt der letzten Runde muss die  mitgebrachte Flasche Sekt leer getrunken sein.  
mitgebrachte Sektflasche vom Start an bis vor Antreten der der letzten Runde gelehrt wird. Die Damen haben es da etwas einfacher, sie brauchen beim Jecken-Trab lediglich einen Piccolo auf 3 km leer zu trinken. Heute, nehmen die meisten Frauen allerdings die große Herausforderung in der Männerrunde an.
 
Bereits nach der ersten Runde zeigen sich jedoch gewisse Ambitionen aus den Reihen der schnellen Läufer. "Es war ein taktisch geprägtes Rennen", so Kai Engelhard, der als Teufel verkleidet bereits in der zweiten Runde lernte, dass Geschwindigkeit allein nicht ausreicht - der Alkohol und die Kohlensäure nehmen entscheidend Einfluss auf den Rennverlauf. Die von einem dänischen Triathlet aufgestellte Bestzeit von 39:40 Minuten wurde allerdings nicht unterboten. Mit 45:50 Minuten und einer Erstplatzierung braucht sich Damian vom RTC Frechen heute allerdings auch nicht zu verstecken - unter den gegebenen Umständen eine überaus hervorragende Leistung. Ihm folgte Kai Engelhard und Christian Zepp. Beim Jecken-Trab gewann Hanna Kien in einer Zeit von 14 Minuten. Auch wenn ihr Getränk nicht eindeutig alkoholhaltigem Sekt zugeordnet werden konnte, wurde sie wie Sieger Iwanski vom Sektlauf mit einem aus Aluminium improvisiert, geformten Pokal geehrt.
 
Leicht angeheitert, aber nicht betrunken beendeten alle Teilnehmer das närrische Sekt-Lauftreiben mit einer gemeinsamen Ehrenrunde um den Weiher. Der Austragungsort wurde übrigens mit viel Selbstdisziplin ordentlich aufgeräumt verlassen, da kann sich manch durchorganisierte Laufveranstaltung mal eine Scheibe von abschneiden.
 
 
Die Chickenrunners Suse-1 und Suse-2 sind bereits wettkampferprobt. Im Oktober wollen sie am 11. Ford Köln-Marathon teilnehmen.   Sieger Damian bekommt einen aus Aluminiumfolie geformten Ehrenpokal überreicht.




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Autor und Copyright: Detlev Ackermann, Laufen-in-Koeln


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