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Detlev Ackermann

 
   
 
 

Saisonhöhepunkt für die fünfte Jahreszeit – bitte vormerken!
 
 
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12.01.2005  

 
 

Jedes Jahr am 11.11. beginnt sie – die im Rheinland beliebte fünfte Jahreszeit. An Weiberfastnacht  hat das Fiebern ein Ende. Weihnachten und Sylvester rücken in den Hintergrund, das Feiern kennt von nun ab nur ein Ziel: Karneval in Kölle!

Selbst die asketischen Läufer/innen unter uns, ordnen diesen Zeitraum hohe Priorität ein und planen trainingsmethodisch eine Ruhewoche ein – ggf. auch zwei – aus gutem Grunde.

 

Damit die sorgsam aufgebaute Leistungsfähigkeit von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch nicht völlig von den Feieraktivitäten „vernichtet“ wird,  haben feier- und ausdauerfreundliche Sportstudenten der Deutschen Sporthochschule Köln vor 13 Jahren den Sektlauf ins Leben gerufen. Ein ganz wichtiger Trainingsreiz am wichtigsten aller Karnevalstage!

Der Lauf gilt unter Insidern als der härteste Laufwettbewerb im Rheinland – an diesem Tage in ganz Deutschland! Unter dem Motto „Laufen und laufen lassen!“ entwickelt der flache Rundkurs um den Adenauer Weiher / Jahnwiesen erst im Verlaufe der narrischen 11 Runden einen immer härter werdenden Charakter. Grund sind die erbarmungslosen Regeln, die dieses Rennen zu einem Event der Extraklasse machen, nichts für „Weicheier, Warmduscher und Memmen!“.

 

Karneval ist Kostümzeit, es gilt, dass nur mitlaufen darf, wer sich in kostümierter Joggingverkleidung an den Start begibt. Die Regeln sind einfach: eine Flasche Sekt und die wird zwischen Start und dem Beginn der letzten Runde vom Teilnehmer geleert. Eben dieses Prozedere macht diesen Lauf wirklich zum härtesten Laufwettbewerb.

 

Im letzten Jahr konnte zum ersten Mal ein Teilnehmer in aussichtsreicher Position die Balance nicht wahren und fand sich im Adenauer Weiher, zwischen „staunenden Enten“ wieder. Trotz „Verlassen der Wettkampfstrecke“ nahm er das Rennen wieder auf und wurde „nasser“ Zweiter. Sieger und Plazierte der vergangenen Jahre wurden drei bis vier Stunden nach Beendigung des Rennens in den Gebüschen um den Weiher entdeckt oder im Verlaufe des weiteren Tages nicht mehr gesichtet. Folgen des Härte des Rennens?

 

Insbesondere potentielle Siegesanwärter unterliegen den Argusaugen der „fachkompetenten Zuschauer“ und freiwilligen Schiedsrichter. Als Gewinner wird nur derjenige anerkannt, der die o.g. Regeln beachtet. Im übrigen Teilnehmerfeld nimmt man es mit der zu leerenden Flasche nicht ganz ernst. Auch alkoholfreie Sektinhalte werden akzeptiert – nur nicht beim Sieger!

 

Für Laufeinsteiger oder Erstsemester gibt neben dem Klassiker „Sektlauf“ über 11 Runden einen Jecken-Trab über 3 Runden. Gestartet wird  pünktlich um 11:11 Uhr in bequemer oder unbequemer Kostümierung.

 

Wer sich vom obigen, „ernsthaften Sachverhalt“ angesprochen fühlt, es nicht glaubt oder nicht wahr haben will, sowie nähere Infos benötigt, wird unter www.sektlauf.de fündig.





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Autor: Copyright Clemens Sandscheper

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